Geldanlage






Für größere Anschaffungen ist die Wahl der richtigen Geldanlage von großer Bedeutung. Für die richtige Geldanlage sollte man bestimmte Entscheidungen treffen. Für die Bewertung einer Geldanlage sind Liquidität, Rendite und Risiko drei Faktoren, die unbedingt beachtet werden sollen.

Tagesgeld:

Als Tagesgeld wird eine Form der Geldanlage bezeichnet, bei der eine beliebigere Summe über einen nicht festgelegten Zeitraum und täglich verfügbar auf einem Tagesgeldkonto angelegt wird. Der nicht vereinbarte Zeitraum impliziert, dass man beim Tagesgeld mit keinen fest vereinbarten Laufzeiten rechnen soll, wie zum Beispiel bei Festgeldkonten. Die Tagesgeldzinsen hängen zum einen von der Höhe der Geldeinlage und zum anderen vom allgemeinen Zinsniveau auf dem Geldmarkt ab. In der Regel stellt Tagesgeld eine sehr sichere Form der Geldanlage dar.

Festgeld:

Unter dem Begriff Festgeld versteht man eine verzinste Kapitalanlage, die bei Kreditinstituten und Sparkassen angelegt wird. Das Geld wird für eine bestimmte Periode fest angelegt und erhält man dafür einen gewährleisteten Festzins. Wichtige Eigenschaften des Festgeldes sind Gebührenfreiheit, Renditegarantie und Kapitalsicherheit. Aufgrund festgeschriebener Zinsen bis zum Ende der Laufzeit ist es möglich, das Sparergebnis im Vorfeld zu kalkulieren. Es gibt keine Kursverluste.

Guthabenzinsen:

Guthabenzinsen fallen auf unterschiedlichen Kontotypen an: bei Bausparkonten, manchen Girokonten, Sparkonten und Tagegeldkonten.
Der Zinssatz orientiert sich nach dem aktuellen Kontovertrag, der von der Höhe des Guthabens und vom Kontotyp abhängig ist.
Der Kontoinhaber bekommt für das Guthaben auf dem Konto eine prozentuale Summe gutgeschrieben. Dies erfolgt je nach Rechnungsabschluss, jedoch in der Regel vierteljährlich. Bei Bausparkonten hängen die Guthabenzinsen von der Bausparkasse und dem gewählten Tarif ab. Bei den meisten Bauspartarifen haben Bausparer die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Guthabenzinssätzen zu wählen und auch nachfolgend den Zinssatz zu wechseln.

Sparplan:

Unter einem Sparplan versteht man einen Vertrag, bei dem in regelmäßigen Abständen einen bestimmten Betrag angelegt wird. Abhängig von den Zielen der Kunden können verschiedene Sparpläne gestaltet werden.

Hier einige Beispiele:
Sparplan durch Bausparen: Für Anleger, die kein Risiko eingehen wollen, ist es zu empfehlen, einen Bausparvertrag oder einen Sparplan zu nutzen.
Sparplan mit Investmentfonds: Wer einen Sparplan dauerhaft nutzen will und darüber hinaus flexibil bleiben will, kann einen Sparplan auf Basis eines Investmentfonds abschließen. Das aktuelle Risiko des Fonds richtet sich bei dieser Geldanlage nach der Risikobereitschaft des Kunden.